Freitag, 9. Mai 2014

Setzlinge auspflanzen

Gestern war bei mir grosser Setzlings-Auspflanz-Tag. Etwas früher als sonst und obwohl einige Pflänzchen noch etwas gar klein waren, habe ich fast alle meine Setzlinge ausgepflanzt, da wir für ein paar Tage wegfahren. Einmal ausgepflanzt sind die Setzlinge zwar Kälte, Wind und Wetter ausgesetzt, weshalb man meistens mit dem Auspflanzen bis nach den Eisheiligen wartet, aber im Garten trocknen die Pflänzchen nicht so schnell aus wie in den kleinen Saattöpfchen und brauchen deshalb nicht so viel Betreuung. Jetzt hoffe ich, dass die Jungpflanzen doch schon kräftig genug waren und gut anwachsen werden. Zur Sicherheit habe ich neben die Zucchini und Patisson Setzlinge gleich noch ein Samenkorn in die Erde gesteckt, sozusagen als Back-Up.


Die meisten Setzlinge sind selbstgezogen. Darunter mehrere Gurken "Marketmore" und "Kleopatra", sowie ein paar kleine Cocktailgurken (Melothria scabra), die hoffentlich den Kastanienzaun beranken werden. Zudem Butternut Kürbis, Jack Be Little Kürbis, Patisson und Zucchini "Sultan".


Je ein roter und ein gelber Krautstiel, sowie etwa 20 Knollenselleriepflänzchen, ein paar Kohlrabi und diverse Blumen und Duftwicken (ebenfalls zum Beranken des Kastanienzauns).



Bereits vor ein paar Tagen pflanzte ich mit Simons Hilfe die Tomaten in Töpfe:



Es sind 15 Pflanzen und 8 verschiedene Sorten (Coeur de Boeuf, Pomodorini di Sardegna, Green Zebra, Zürcher Original, White Wonder, Black Cherry, Rote Cherry und Gelbe Cherry). In der oberen Tomatenreihe steht auch noch eine Aubergine Sorte "Orlando", welche kleine längliche Früchte machen soll. 


Rosmarin und Strauchbasilikum musste ich neu pflanzen, meine letztjährigen haben den Winter leider nicht überstanden. 

Kommentare:

  1. Hallo Kathrin, danke für die Bilder vom Setzlingsmarkt in Wildegg. Leider konnte ich aus Zeitgründen nicht hingehen. Ich hoffe die Setzlinge wachsen gut an. Ich habe dieses Jahr dieses Jahr fast nur ausgesät, die Schnecken haben mir aber wieder eines weggefressen. Der milde Winter lässt grüssen! Wie kommst du mit den Schnecken klar? Was ist dein Rezept? Gartengrüsse, Stefan

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  2. Hallo Stefan, gegen die Schnecken helfen meiner Meinung nach am zuverlässigsten die Schneckenkrägen. Die sind halt nicht so hübsch, aber um grössere Setzlinge wie Gurken, Zucchini, Kohlrabi oder auch Sonnenblumen zu schützen, funktionieren die sehr gut. Schwieriger wird's halt bei Direktsaaten. Vor allem bei so zarten Keimlingen wie den Karotten, Randen oder eben meinen Schlafmohnsorten kann man ja schlecht Krägen setzen. Da bin ich auch immer wieder überfordert. Meine Mohnkeimlinge sind jedenfalls jetzt alle weg :-(. Ich erhielt den Tipp, unter meine Bretter zu schauen, die als Gartenwege dienen. Dort sammeln sich die Schnecken tagsüber an und man kann sie leicht ablesen. Ich schmeisse sie dann in den Bach. Ist halt nicht die schönste Arbeit, stundenlang Schnecken einzusammeln… Am besten macht man das gleich wenn die ersten Schnecken im Frühling auftauchen, damit sie sich nicht so arg vermehren und dann immer bevor es regnet. Schneckenkorn ist mir halt nicht so sympathisch, das mache ich nur wenn's gar nicht anders geht an bestimmten Stellen (wenn mir die Randen zum dritten mal weggefressen wurden und ich richtig wütend bin) und dann sicher ein möglichst umweltverträgliches Korn wie Ferramol (ich glaube denen jetzt mal). Aber eigentlich ist das ja alles ein Gleichgewicht, die Schnecken sind Futter für Vögel und Igel, deshalb ist es sicher besser, wenn man einen Garten hat, der auch für Nützliche attraktiv ist, anstatt Schneckenkorn zu streuen. Aber das weisst du sicher selber und manchmal hilft einem das eben auch nicht weiter ;-). Ach ja, über die schönen grossen Weinbergschnecken darfst du dich freuen, die machen eigentlich keinen all zu grossen Schaden und fressen die Eier der Nacktschnecken. Ich schau mir jetzt dann mal meinen Hagelschaden an… Liebe Grüsse, Kathrin

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