Sonntag, 14. Juni 2015

Der Garten nach den Ferien


Während wir am Meer unsere Ferien genossen, war es hier sehr trocken und zwischendurch auch sehr heiss. Trotzdem, oder für manche Pflanzen auch deshalb, und vor allem dank zuverlässiger Ferien-Garten-Betreuung ist alles stark gewachsen. Tomaten, Paprika, Bohnen,  Zucchini, Gurken und Mangold sind alle gut doppelt so gross wie noch vor zwei Wochen.




Der Broccoli hat in der Zwischenzeit schöne, wenn auch noch kleine, Köpfe gebildet.


Einige Blumen sind verblüht, während andere, wie der Rittersporn, gerade ihre Blüten öffnen.


Auf dem Gewürzfenchel sitzen die ersten Schwalbenschwanzraupen.

Und vor allem gibt es etwas zu ernten: Zuckererbsen und Kohlrabi wandern noch heute in die Gemüsepfanne!



Seit ich einen Garten habe, gibt es immer etwas, worauf ich mich freue, wenn wir aus den Ferien nach Hause kommen. Und meistens ist ein Rundgang durch den Garten auch das allererste was ich mache, wenn wir daheim ankommen. Natürlich bin ich auch immer etwas bang, ob wohl alles überlebt hat, aber mit ein paar Verlusten muss man rechnen, wenn man länger wegfährt und oft sind die guten Pflanzen robuster als man denkt. Nur das Unkraut wächst in den Ferien natürlich mit, deshalb heisst es für mich in den nächsten Tagen: Jäten!  

Montag, 1. Juni 2015

Bereit für den Sommer

Ich komme dieses Jahr nicht so viel zum bloggen. Jetzt ist schon Juni und im Garten ist doch schon wieder einiges gegangen. Das Sommergemüse ist ausgepflanzt und wächst grösstenteils gut an. Auch die Saaten sind nun alle ausgebracht und aufgegangen. Jetzt heisst es für die nächste Zeit eigentlich nur noch wässern, pflegen und sich auf die Ernte freuen.

Tomaten, Paprika und Auberginen gefällt es in den Kübeln an Terrassen- und Hausmauer. Vor allem die Tomaten wachsen sehr rasch.


Die ausgepflanzten Gurken wollen noch nicht richtig Gas geben. Ich glaube, die wechselnden Temperaturen und Sonneneinstrahlungen der letzten Wochen machten ihnen zu schaffen. Aber ich hoffe, dass sie sich noch auffangen und dann an den Heinzen hochwachsen.

Rund um Gurken, Physalis, Zucchini, Melone, Patisson und Kürbipsflanzen habe ich naturbelassene Holzwolle verteilt. Bei den nahe am Boden wachsenden Pflanzen soll sie die Früchte schön trocken halten und das faulen verhindern, zudem soll sie Schneckenfrass und Unkraut abhalten.  Ich denke auch, dass der Boden darunter einerseits schön warm bleibt, aber auch weniger rasch austrocknet. 



Stangen-, Busch- und Sojabohnen sind aufgegangen und auch die Kartoffeln wachsen gut.



Die Zuckererbsen blühen. Sie sind bisher viel weniger hoch gewachsen als in den vorigen Jahren. Ich bin gespannt, ob sich das noch ändert. Das Saatgut stammt wie immer von den vorjährigen Pflanzen. 

Jetzt fahren wir für 12 Tage in die Ferien ans Meer und entfliehen hoffentlich dem Heuschnupfen. Und wenn wir nach Hause kommen, sieht es im Garten sicher schon wieder ganz anders aus.

Donnerstag, 14. Mai 2015

Bohnen säen und Zuckererbsen aufbinden

Die Pause ist vorbei, jetzt gibt es grad wieder viel zu tun im Garten. Auf meiner Liste steht: Bohnen säen, den Zuckererbsen ein Klettergerüst machen, Pastinaken, Kohlrabi und Randen nachsäen, Tomaten, Paprika und Auberginen in Kübel und Gurken, Kürbis, Zucchini, etc. auspflanzen, Karotten vereinzeln und wieder mal ein bisschen jäten.


Angefangen habe ich heute also mit dem säen von Stangenbohnen, Buschbohnen und Sojabohnen. Es sind wiederum die Sorten "Blaue Adliswil" (violette Stangenbohne), "Gartenglück" und "La Victoire" (Buschbohnen) und "Schwarze Hokkaido" (Sojabohne, gut für Edamame).


Den rasch wachsenden Zuckererbsen habe ich ein eine Kletterhilfe gegeben. Das letztjährige System mit je zwei hohen Stangen pro Reihe und dazwischen gespannten Drähten, hat sich für meine sehr hoch wachsenden Kefen gut bewährt und ich mache es wieder gleich.


Und Pastinaken und Kohlrabi habe ich auch nachgesät. Ja, und ein bisschen gejätet auch. Nach knapp drei Stunden im Garten war ich erschöpft. Den Rest der Liste werde ich hoffentlich mit etwas Hilfe am Wochenende erledigen. Morgen soll es aber erst noch einen massiven Temperatursturz geben. Gestern wurden in der Schweiz hochsommerliche Temperaturen bis 30 Grad gemessen! Wir gingen sogar ins Schwimmbad. Und morgen sollen es dann noch rund 10 Grad sein. Der letzte Tag der Eisheiligen macht sich also doch noch bemerkbar. Da bin ich grad froh, habe ich die wärmeliebenden Setzlinge noch nicht ausgepflanzt. Ich nehme sie vielleicht heute sogar nochmal ins Haus, damit sie nicht einen Kälteschock erleiden. Ab Samstag sollten sich die Temperaturen dann jahreszeitgemäss um die 20 Grad einpendeln. 

Donnerstag, 30. April 2015

Für einmal nichts zu tun

Zur Zeit habe ich grad ein bisschen Pause im Garten. Zum Auspflanzen der wärmeliebenden Setzlinge (Tomaten, Gurken, Kürbis, Zucchini, Peperoni, Auberginen, etc.) ist es noch ein bisschen zu früh, auch mit der Bohnensaat warte ich noch zu und was bereits gesät wurde, muss erst noch keimen oder ein bisschen wachsen, bevor es wieder Arbeit gibt. Mir ist es recht, im Moment ist das Wetter sowieso unbeständig. Wenn aber mal wieder die Sonne scheint, dann mache ich einen Rundgang durch den Garten und freue mich, dass es doch langsam aber stetig ganz von selber voran geht. 


  Johannisbeere und Heidelbeere blühen.

Auch die Apfelbäumchen stehen in Blüte. Jetzt müssten nur noch die Bienen kommen. Ich habe dieses Jahr noch nicht sehr viele gesehen...

Die Pfingstrose wird bald ihre kugeligen Blüten öffnen.

 Die Tulpe "Angelique" hingegen ist schon fast verblüht.

Der im Frühjahr noch einmal zurückgeschnittene Lavendel treibt schön aus.

Pastinaken verlieren ihre Keimfähigkeit sehr rasch, was sich bei mir gerade zeigt. Vom erst zweijährigen Saatgut keimten bisher nur fünf Pflänzchen. Letztes Jahr kamen vom selben Saatgut noch ganz viele.

 Die Kartoffeln treiben aus.

Die Kefen wachsen und nächstens werde ich ihnen ein Gerüst zum hochwachsen installieren müssen.

Die ersten Radieschen sind erntereif. Ich mache mir ein Radieschenbrot und geniesse die Gartenpause, denn bald schon wird es wieder mehr als genug zu tun geben. 

Montag, 13. April 2015

Gartentage


Ich habe zwei arbeitsame Gartentage hinter mir. Am Samstag habe ich mit Simons Hilfe die letzten beiden Beete bereitgemacht, habe erste Kohlrabi und Broccoli Pflänzchen gesetzt und weitere Kohlrabi ausgesät. Simon räumte mir die schweren Topfpflanzen ins Freie, die im Keller überwintert hatten (Oleander, Lorbeer, Heidelbeere und Zitronenstrauch). 



Heute wurden Kartoffeln gepflanzt, Setzlinge pikiert, Zucchini, Gurken, Patisson, Kürbis und Melonen in Anzuchttöpfe gesät und Töpfe geleert und im Bach gesäubert.


Auf der Weide springen zwei junge Kälber herum und im Bach können wir jeden Tag ein unzertrennliches Entenpaar beobachten. Sind sich Entenpaare eigentlich auch über Jahre treu, so wie Pinguine und andere Vogelarten? Wir sehen nämlich jedes Jahr ein Entenpaar bei uns im Bach, aber ob das immer die gleichen sind?



Es ist so richtig Frühling und irgendwie scheinen sofort alle, Menschen und Tiere, viel zufriedener. Auch Marie freut sich, dass sie nicht mehr alleine ums Haus streunen muss. Wenn ich in den Garten gehe, kommt sie meistens angerannt, schaut was ich mache, streicht mir um die Beine oder legt sich demonstrativ hin um gestreichelt zu werden.


Ich freue mich mit und geniesse diese wunderbaren und warmen Frühlings-Gartentage. 

Mittwoch, 8. April 2015

Frühling draussen und drinnen

Es war noch einmal sehr kühl und nass letzte Woche, doch jetzt scheint die Sonne und es wird von Tag zu Tag wärmer. Draussen gehen Blüten und Saaten auf und alles wächst und spriesst.

 Schachbrettblumen, Tulpen und Aprilglocken.

 Radieschen

 Kefen

Und drinnen braucht meine Setzlingsanzucht immer mehr Platz, was nicht von allen Hausbewohnern gleich geschätzt wird...
 Aber über das selbstgezogene Gemüse freut sich mein Liebster ja dann doch.

 Mein erster Versuch Peperoni "Wieser Milder".

Und auch ein erster Versuch mit Auberginen. Diese brauchten ewig zum keimen (Auberginen haben eine sehr hohe Keimtemperatur) und ich dachte schon, dass das nichts mehr wird, aber jetzt hat's doch noch geklappt. Es ist die Sorte "Longue violette hâtive". Eine frühreife Sorte, die auch bei uns gut ausreifen sollte.

 Roter Mangold

 Pikierte Tomaten

Knollensellerie

Es wird Zeit auch die übrigen Beete bereitzumachen. Das Wetter jedenfalls soll die ganze nächste Woche schön und trocken bleiben.